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Artikel „Quit the shit”
22.06.2008
Jugendliche und junge Erwachsene, die ihren Cannabiskonsum beenden oder reduzieren wollen, finden mit «Quit the Shit» ein speziell auf sie zugeschnittenes anonymes Beratungsangebot. Ergebnisse zeigen, dass drei Monate nach Beendigung des Programms diejenigen, die diese Ausstiegshilfe im Internet durchlaufen haben, im Durchschnitt ihre Konsummenge auf ein Drittel reduzieren. Die Tage, an denen sie Cannabis konsumieren, gingen um 50 Prozent zurück. Dies ist als Erfolg zu bewerten, weil es sich um eine Gruppe hochgradig abhängiger junger Menschen mit intensivem Cannabiskonsum handelt, die bislang von den herkömmlichen Beratungsangeboten nicht erreicht wurden.
Aufgrund dieser positiven Ergebnisse beteiligt sich die DROBS ab Mai 2008 aktiv an «Quit the Shit» im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung.
«Der Anstieg des Cannabiskonsums in der jüngeren Bevölkerung gibt uns ernsten Anlass zur Sorge und ich hoffe, dass die BZgA mit ihrem sehr niedrigschwelligen Entwöhnungsangebot ‹Quit the Shit› gerade solche Konsumentinnen und Konsumenten erreichen kann, die über das herkömmliche Suchthilfesystem nur schwer angesprochen werden können», betont Harald Lehmann, stellvertretender Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
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