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Artikel „Mehr Geld für Kinderwunschpaare: Ja – und für den richtigen Zweck.”

20.04.2009

Aktuell werden verstärkt neue Modelle zur Finanzierung der Kinderwunschbehandlung diskutiert. Ein Beispiel bietet dafür die Veranstaltung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Finanzierung von Kinderwunschbehandlungen“ die am 24. März 2009 an der Ruhr-Universität Bochum stattfand.

Die Beraterinnen Dorothee Kleinschmidt (Ärztin und systemische Familientherapeutin) und Ursula Zierke Diplompädagogin und integrative Familienberaterin) bieten in der Beratungsstelle Westhoffstraße (Westhoffstraße 8 bis 12, 44145 Dortmund) psychosoziale Beratung für Kinderwunschpaare an (Tel.: 0231/ 840340). Die Beratungsstelle hat sich zur Qualitätssicherung dem Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland e.V. (BKiD) angeschlossen.
Wir forderen zusätzliche finanzielle Unterstützung für ungewollt kinderlose Paare.

Zum Angebot einer qualifizierten Kinderwunschtherapie gehören neben einer kompetenten medizinischen Behandlung eine umfassende und unabhängige psychosoziale Beratung und Begleitung.

Der bislang kaum gedeckte Bedarf nach psychosozialer Beratung muss unbedingt in der Diskussion der zusätzlichen Finanzierung berücksichtigt werden. International ist das „infertility counselling“ schon lange ein selbstverständlicher Bestandteil der Kinderwunschtherapie. Für Deutschland wurden von BKiD Richtlinien für qualifizierte psychosoziale Beratung und für eine Kooperation mit den behandelnden Ärzten entwickelt (s. www.bkid.de).

Finanzierungsmodelle zur Kinderwunschbehandlung müssen psychosoziale Beratung von Anfang an beinhalten. Psychosoziale Beratung wäre dann für alle Paare niederschwellig zugänglich und die Qualität der Kinderwunschtherapie würde im Interesse aller Beteiligten optimiert werden.

 

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